Widening Participation

 

Partizipation und Empowerment

Studierende sind bei  e n t e r  s c i e n c e  eingeladen und aufgefordert ihre Lernumgebung und -inhalte aktiv mitzugestalten. Sie können als Tutor*innen und Lerncoaches Kommiliton*innen aus jüngeren Semestern unterstützen; sie können auch Workshops anbieten und dabei ihr Wissen weitergeben und vertiefen.

Gleichzeitig bekommen sie so Einblicke in den Wissenschaftsbetrieb, können ihn aus einer Binnenperspektive kennenlernen und Kontakte zur scientific community knüpfen. Eine frühe akademische Beteiligung und entsprechende Unterstützungserfahrungen steigern - so unsere Erfahrungen - nicht nur die Studienqualität, sondern auch die Aussichten auf einen erfolgreichen Studienabschluss.  

 

Wissenschaft und Forschung als Beruf?

Studierende aus nicht-akademischen Familien ziehen eine berufliche Perspektive in Wissenschaft und Forschung für sich selten in Betracht, auch weil es an Vorbildern und Netzwerken mangelt, die sie ermutigen und unterstützen könnten, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen. Ein zentrales Anliegen von e n t e r  s c i e n c e  ist es deshalb, sie anzuregen, sich mit dem Berufsfeld Wissenschaft im Zusammenhang mit den eigenen Lebens- und Arbeitsperspektiven auseinanderzusetzen und ihre Teilhabechancen im Wissenschaftsbetrieb zu erweitern.

Zugleich möchten wir den Hochschulbetrieb und seine Akteur*innen sensibilisieren für (subtile) Exklusionsmechanismen in diesem Feld. Im Sinne der Hochschulöffnung geht es darum die Vielfalt der Studierenden sichtbar zu machen und ein Bewusstsein zu schaffen für Hürden, die sich für verschiedene Studierendengruppen auf dem Campus stellen.