Antidiskriminierung in Theorie und Praxis

 

Antidiskriminierung, Diversität und Intersektionalität

In den partizipativ angelegten Lehr-Lern-Veranstaltungen und Workshops von e n t e r  s c i e n c e thematisieren wir Antidiskriminierung in Theorie und Praxis. Wir erkunden in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern Dominanz- und Diskriminierungsverhältnisse und loten Handlungsstrategien aus, um strukturellen und subjektbezogenen Ausgrenzungen entgegenzutreten. Dabei geht es auch um die Reflexion der eigenen gesellschaftlichen Verantwortung und der von Wissenschaft und Forschung.

Kritische Diversität und Intersektionalität sind inhaltlicher Gegenstand der Lehr-Lern-Konzepte wie auch modus operandi. Grundlegend ist ein prozessorientiertes und exploratives Lernen ohne vorab definierte Zielvorgaben, möglichst frei von Verwertungszwängen und Leistungsdruck. Anknüpfend an den Vorkenntnissen, Interessen und Bedarfen der Beteiligten geht es darum, für Ungleichheiten zu sensibilisieren, gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu bearbeiten und das Selbstwirksamkeitserleben der Teilnehmenden zu stärken.

Ayla Satilmis, Wissenschaftliche Angestellte, Lehrbeauftragte und freie Referentin, Konzeption und Durchführung diverstätsorientierter Maßnahmen und ungleichheitssensibler Lehr-Lern-Formate mit Blick auf soziale Hochschulöffnung und Bildungsgerechtigkeit.



Das Projekt ist angesiedelt am Fachbereich 9 / Kulturwissenschaften der Universität Bremen, bei Dr. Margrit E. Kaufmann, Diversity-Expertin und Bremen Senior Researcher am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft.